19.05.2012 03:26:12 Uhr

Sicherheitstipps für "Drachenbändiger"

BILD: Netz_Drachen.jpg

Der Herbst: Zeit für graue Wolken, Regen und –
viel Wind. Diese manchmal triste Jahreszeit hält
an ihren vielen stürmischen Tagen eine
Ablenkung bereit, die seit jeher Jung und Alt
begeistert: Das Drachensteigen. Über der Freude
daran sollte jedoch nicht alle Vorsicht außer Acht
gelassen werden, denn so manches Fluggerät
musste in den vergangenen Drachensaisonen
schon aus Freileitungen entfernt werden.

  • Achten Sie stets darauf, sich mindestens 600 Meter von Freileitungen für
    elektrischen Strom sowie von Bahngleisen fernzuhalten;
  • die Nähe zu Flughäfen, Sportflugplätzen und Autobahnen ist ohnehin gänzlich
    zu meiden.
  • Nicht erlaubt ist das Drachensteigen in Vogelschutz- und Landschafts-
    schutzgebieten.

 

Weiter gilt: Um Unfällen vorzubeugen, sollten Drachenschnüre nie länger als 100
Meter sein und auch kein Metall enthalten. Es versteht sich von selbst, dass
"Drachenbändiger" bei den ersten Anzeichen von Gewittern buchstäblich das Feld
räumen, denn Blitzeinschlag droht. Außerdem sollte man seinen Drachen nicht
über Spaziergängern steigen lassen, da diese durch ein abstürzendes Fluggerät
verletzt werden können.

Wenn der Drache in der Leitung hängt:

Bleibt trotz aller Vorsicht doch einmal ein Drachen in einer Stromleitung hängen,
dürfen auf keinen Fall eigene Befreiungsversuche unternommen werden.
Kinder und Erwachsene begeben sich bei diesen Rettungsaktionen in akute
Lebensgefahr. Stattdessen sofort die Leine loslassen und umgehend die Polizei oder
die rund um die Uhr erreichbare

Unsere Störungsannahme unter T 0 800 - 7 89 00 08 oder Störungsannahme
unseres Dienstleisters E.ON Bayern  unter T 0180-2 19 20 91 informieren.